HEKU F

 HEKU F

HEKU

Alter: 13 Jahre
Stufe: 
Vortag: 01. Juni 2018
Datum: 14.-21. Juli 2018
Anmeldeschluss: 28. Mai 2018

 

Der Helferinnenkurs ist für alle Cevianerinnen, welche im nächsten Jahr eine Stufe eröffnen. Die zukünftigen Helferinnen leben eine Woche in ihrem selbst gebauten Camp. Dabei lernst du nicht nur, wie man sich während einer Woche in der Natur zurechtfindet, sondern auch, wie du einen Helfereinsatz durchführst. Was macht eine gute Verkleidung aus, auf was muss ich bei einem Rollenspiel achten oder wie gestalte ich ein Plakat. All diese Fragen werden dir im HEKU beantwortet. Das ist aber nicht alles, du lernst auch andere Cevianerinnen aus anderen Abteilungen kennen. Ausserdem wirst du zwei Mal dein Abendessen gemeinsam in einer kleinen Gruppe über dem Feuer zubereiten und viele neue Spiele kennen lernen.

Anmeldetalon

Fotos vom HEKU 2013

Erlebnisbericht aus dem HEKU 2013 – Die Werwölfe von Agasul

Nachdem die Teilnehmerinnen am Bahnhof von Illnau begrüsst wurden und das Gepäck im Transportauto verstaut wurde, mussten sie mit Hilfe einer Karte den Weg zum Lagerplatz finden. Mit dem Velo ging es den Hügel hinauf. Endlich beim Lagerplatz angekommen assen wir den wohl verdienten Lunch. Gestärkt ging es weiter mit dem Aufbau unseres Camps. Als erstes machten wir uns daran, die beiden grossen Gemeinschaftszelte zu errichten und die Tschibbis zu buddeln. Eine Gruppe knüpfte die Blachen für einen Nomaden, die andere für einen grossen First. Dank der grossen Teilnehmerzahl, ging das Errichten der beiden Zelte zügig voran. Sobald die beiden Zelte standen, konnten die Spatzen aufgestellt werden. Mit ein wenig Hilfe der Leiterinnen standen auch diese Zelte nach nicht allzu langer Zeit. Nach einem anstrengenden Nachmittag gab es am Abend ein gemütliches Kennenlernen.

Am Sonntag hatten die Teilnehmerinnen nochmals Zeit, um das Camp zu verschönern. Es wurden Schuhgestelle, Vorzelte oder Kleiderbügel gebaut. Bevor wir uns mit Wasserspielen abkühlen konnten, gab es die erste Lektion zum Thema Programmplanung. Dabei lernten die angehenden Helferinnen, wie man ein Hilfseinsatz plant. Der Dienstag startete nach der alltäglichen Stilli (Gruppenzeit) mit einem Spielturnier. Am Nachmittag lernten die TN’s wie man sich mit Hilfe einer Karte im Gelände orientiert. Für das Abendessen waren die Stilligruppen heute selbst verantwortlich. Ich hatte mit meiner Gruppe einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer. Das gemeinsame Kochen ist immer ein Highlight der Woche. Zurück beim Camp mussten wir zuerst unser Kessel und das Besteck abwaschen. In weiser Voraussicht, haben wir die Teller gar nicht benützt.

Am Dienstagmorgen gab es einen OL, damit die TN’s schon einmal ihre Orientierfähigkeit testen konnten, denn am nächsten Tag ging es auf die Velotour. Den Nachmittag und Abend verbrachten wir damit, den Teilnehmerinnen wichtiges zu den Themen 1. Hilfe und Cevikunde beizubringen.

In den einzelnen Gruppen ging es am Mittwoch auf die grosse Velotour. Unterwegs warteten die Leiterinnen an Posten. Die TN’s mussten verschiedene Aufgaben machen. Bei meinem Posten galt es ein möglichst Kreatives Landart-Bild zu gestalten. Obwohl sich gewisse Gruppen verfahren haben, fanden schlussendlich alle wieder zurück zum Lagerplatz. Nach diesem anstrengenden Tag, durften die TN’s am Abend ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Sie konnten sich für einen Bastelworkshop entscheiden, welchen sie gerne machen möchten. Es gab zum Beispiel Kokosnussschmuck herstellen oder Lampen bemalen.

Nach zwei weiteren Theorie-Blöcken zu den Themen Übermitteln und Elternarbeit, traten die Stilligruppen (mit ihren Leiterinnen) bei der Trophy gegeneinander an. Die GLK2 Teilnehmerinnen hatten für uns verschiedenste Posten zu unserem Lagerthema, die Werwölfe von Agasul, vorbereitet. Wir mussten unsere Zielfähigkeit zeigen, mit verbundenen Augen eine Parcours möglichst schnell bewältigen, Nägel einschlagen, einen Schoppen so schnell wie möglich austrinken und Begriffe so erklären, dass die anderen Gruppenmitglieder sie möglichst schnell herausfinden. Nach diesen Posten, ging die Trophy weiter. Wir bekamen einen Kessel mit Lebensmitteln und mussten ein möglichst kreatives Menu kochen. Die Lagerleiterinnen degustierten bei jeder Gruppe und bewerteten neben dem Essen auch, wie es serviert wurde und wie das Ambiente war.

Am Freitagmorgen waren wir mit basteln beschäftigt und bevor der Schlussabend startete, „bekämpften“ sich die Gruppen bei einem Gelädespiel, bei dem es darum ging, möglichst viel Salz aus Salzwasser zu gewinnen. Beim Schlussabend ging es darum, dass die Stilligruppen bei verschiedensten Spielen möglichst viele Punkte sammelten. Am Schluss hiess die Gewinnergruppe Orakel.

Und schon war eine weitere Kurswoche vorbei. Am Samstag hiess es, das Camp wieder abzubrechen und alles Material am richtigen Ort zu verstauen. Zum Glück hat es nie geregnet und so wurde das Material nicht sonderlich dreckig und wir mussten die Blachen nicht zum Trocknen aufhängen.

Es war ein toller HEKU und obwohl es schön ist, eine Woche im Wald zu leben, freue ich mich auf ein normales WC, eine warme Dusche und mein eigenes Bett 😉