RÖLA

RÖLA

Alter: 14 Jahre
Gruppen: Cadamosto
Datum: 13. Juli – 21. Juli 2018
Anmeldeschluss: 28. Mai 2018
Teilnehmer vom HEKU im selben Jahr werden bevorzugt

Im Römerlager (RÖLA) lebst du im Zentrum des Kursgeländes des Vorkurses (VOKU): in der Römerstadt! Zu Beginn des Lagers werden deine pioniertechnischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, wenn es nämlich darum geht, die imposante Stadt aufzubauen. Sobald die Teilnehmer des VOKU vor Ort sind wirst du von ihnen beneidet werden. Es wird deine Aufgabe sein, mit deinen anderen römischen Kameraden durch das Kursgelände des VOKU zu patrouillieren und dafür zu sorgen, dass die hebräischen Sitten eingehalten werden. Als Römer darfst es du dir eine Woche lang gut gehen lassen!

Anmeldetalon

Erlebnisbericht RÖLA 2013

Auch im diesjährigen Römerlager (RÖLA) ging es darum, einfach mal das Lagerleben zu geniessen. So konnten die Teilnehmer ihr Pioniertechnikwissen praktisch anwenden, Spiele machen, Sport treiben und in Rollenspielen den Bewohnern des Fischerdorfes Kapernaum das Leben schwer machen. Bei diesen Einwohnern handelte es sich um die Teilnehmer des Vorkurses (VOKU), welche ihre Kurswoche am gleichen Ort in Graubünden verbrachten.

Schekel als Wegzoll

Daraus folgte, dass die Teilnehmer des Vorkurses von Zeit zu Zeit unweigerlich zu spüren bekamen, dass auch die Römer anwesend waren in ihrem Dorf. Das zeigte sich unter anderem dadurch, dass die VOKU-Teilnehmer gleich zu Beginn durch eine Passkontrolle und anschliessend einen Zoll mussten, bevor sie den Lagerplatz betreten durften. Dieser lag inmitten eines Waldes in der Nähe von Sils im Domleschg und Thusis. Bei dieser Gelegenheit wurden die Vorkürsler auch um ein paar Schekel (Währung) erleichtert, obwohl sie diese gerade erst erhalten hatten. Meistens konnten beide Gruppen aber mehr oder weniger friedlich nebeneinander in den selbsterstellten Bauten leben. Die Römer in ihrem befestigten Lager und die Vorkürsler in drei verschiedenen Camps. In den Camps musste wiederum eine gewisse, vom Statthalter Pontius Pilatus vorgeschriebene Ordnung herrschen. Diese wurde auch regelmässig durch Legionäre kontrolliert. Falls Mängel gefunden wurden, musste dafür Geld abgegeben werden. Die Kapernaumer wurden gleich im Anschluss, meist in der Synagoge, deutlich auf ihre Fehler aufmerksam gemacht.

Zwischenfälle mit Zeloten

Die grössten Gegner der Römer waren wohl die Zeloten (VOKU-Leiter), da sie das Lager öfters provozierten und manchmal sogar angriffen. Diese Zwischenfälle brachten Spannung und Action ins Lager, da sie meist dann passierten, wenn niemand damit rechnete. Mal abgesehen davon, hatten die RÖLA-Teilnehmer dennoch viel Zeit, sich zu entspannen. So gingen sie Mal zusammen ins Freibad, unternahmen Wanderungen oder assen ein über dem Feuer gebratenes Poulet. Helfereinsätze waren auch Bestandteil vom Programm der Römer, da sie im Frühling davor den Helferkurs (HEKU) besucht hatten. So durften sie unter anderem den VOKU-Teilnehmern Wissen in Lektionen weitergeben, welches diese für ihre Abschlussprüfung gut gebrauchen konnten. Am Multimediaspektakel, einem Riesenrollenspiel, das in einer Kiesgrube stattfand, durften die Römer mitspielen und anschliessend ein Nacht-Geländespiel mit den Vorkürslern durchführen.

Text aus dem CeviExtra 2013-2